24 Stunden auf den Feldberg zur Unterstützung des Vereins Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.

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24 Stunden auf den Feldberg zur Unterstützung des Vereins Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.

21. Juli - 8. August

UPDATE:


Wir sagen DANKE,

Danke an alle Sponsoren, Fahrer, Supporter, Zuschauer Radio und TV-Sender und alle die zum Erfolg dieses Events beigetragen haben.

Insgesamt haben die die 15 weiblichen Fahrer 74 Auffahrten und die 47 männlichen Fahrer 185 Auffahrten in 24h zusammen absolviert. Das sind somit fast 100 Auffahrten mehr als 2017.

Zusammengefasst wurden so 5900 Gesamtkilometer und 141.900 Höhenmeter gefahren. Ein wahrhaftes fantastisches Ergebnis!

Übriges Kati und Julia sind beide 18x den Feldberg hinauf gefahren und haben dabei 420 Kilometer und 10.200 Höhenmeter in 24 Stunden gefahren.

Wer das ganze nochmal in Kurzform sehen möchte:

http://www.1730live.de/beitrag8-127/

Auch das Spenden Ziel von 5000,00  für „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“ wurde übertroffen.

Chapeau vor dieser Leistung.

Wir freuen uns schon 2019 auf den nächsten Event und auch auf Eure Teilnahme.        


Die Idee zu einem ganz besonderen Charity-Event hatte Alexander Nikolopoulos nun schon vor 5 Jahren, als er im Training den Feldberg mehrmals mit dem Fahrrad erklommen hatte. Die Idee zu „24 Stunden auf den Feldberg“ war geboren. Alexander Nikolopoulos und seine Frau Julia sind keine Unbekannten. Beide gewannen beim Quarterman in Bruchköbel, nahmen mehrmals an dem IRONMAN in Frankfurt und auf Hawaii sowie an weiteren internationalen Langdistanz Triathlons teil. Ihr Herz schlägt jedoch für den Radsport wo sie im Winter bei diversen Rad-Querfeldein Wettkämpfen an den Start gehen.

Ziel der 24-Stunden-Aktion ist es, Spenden für den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“ zu sammeln. Alexander Nikolopoulos, selbst vor einigen Jahren von der Diagnose Krebs betroffen, ist heute vollständig geheilt und fand im Radsport viel mehr als eine rein sportliche Herausforderung. Er möchte vor allem Mut machen und denen helfen, die am wenigsten dafür können.
Der Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“ wurde 1983 von Eltern mit krebskranken Kindern mit dem Ziel gegründet, die Bedingungen für die jungen Patienten und deren Familien im stationären und ambulanten Bereich der Kinderkrebskliniken zu verbessern, als auch in psychosozialer und finanzieller Hinsicht Hilfe zu leisten.

Während Alexander die 24 Stunden im ersten Jahr alleine gefahren ist, begleiteten ihn 2017 bereits 37 Fahrer, die insgesamt 167 Auffahrten erreichten. Wer möchte kann natürlich auch 24  Stunden fahren muss aber nicht. Jede einzelne Auffahrt zählt. 

Gespendet werden kann pro:

  • Anzahl Aufstiege eines Fahrers oder Teams: der Sponsor bestimmt einen Betrag, den er pro Aufstieg eines Fahrers oder Teams spendet.
  • Gesamtanzahl der Aufstiege: Ähnlich wie die erste Option, nur dass hier die insgesamt geschafften Aufstiege als Basis genommen werden.
    Als Anhaltspunkt: im letzten Jahr kamen 167 Auffahrten zusammen.
  • Fixer Betrag: Wenn ein Sponsor sich nicht auf eine Anzahl an Auffahrten festlegen will, kann er natürlich auch einen fixen Betrag spenden.
  • Spendendose: Vor Ort wird eine offizielle Spendendose des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“ stehen. So können auch Zuschauer direkt spenden.

Die Spenden können unter https://www.kinderkrebs-frankfurt.de/index.php/spenden/anlass-spende?cfd=23nzh#cff abgegeben werden:

  • Auf Jetzt Spenden klicken und auf der folgenden Seite die erforderlichen Informationen eingeben
  • Als Kommentar können die Spender den Namen des Teams oder des Fahrers eingeben oder auch einfach ohne und nur für die Aktion spenden.

Das diesjährige Spendenziel sind  5.000,00 Euro.

Das Basislager wird auf dem Parkplatz an der Hohemark sein. Alle Auffahrten werden über Stoppomat-Karten gezählt. Das bedeutet, die Fahrer bekommen unten eine Karte, die mit der Zeit abgestempelt wird und diese stempeln sie oben erneut. Dadurch wird dann die Zeit für die einzelne Auffahrt ermittelt. Die Zeiten sind jedoch nur für den sportlichen Ehrgeiz der Fahrer relevant, es zählt nur die Anzahl der Auffahrten. Wer geübt ist ,kann die knapp 11 km eine Auffahrt in 45-60 min schaffen.

 

Los geht es um

  • 10:00 Uhr: Great Opening (P&R Parkplatz)
  • ca. 21:30: Uhr Sunset Tour
  • ca. 23:15: Uhr Midnight Climb
  • ca. 04:15 Uhr Sunrise

Alexander und Julia Nikolopoulos freuen sich auf zahlreiche Unterstützer und Spenden. Leider ist Alexander noch durch einen Fahrrad- / Autounfall am Riedberg gehandikapt, so dass er wahrscheinlich gesundheitlich keine 24h fahren darf. Um so mehr freuen sich beide auf Eure Unterstützung.


Wer also dazukommen, anfeuern, mitfahren und oder spenden möchte, ist herzlich eingeladen. Fragen dazu werden unter 24stunden@nikolopoulos.de beantwortet.

 

 

One Comment

  1. Alexandros Tamtelen
    4 Monaten ago

    Hier noch ein Bericht von mir als Ersttäter:
    https://www.facebook.com/Eintracht.Frankfurt.Triathlon/posts/1955129557865886

    Wenn sich der Feldberg am Ende wirklich wie ein Berg anfühlt

    Seit ich von der 24 Stunden Feldberg-Aktion gehört habe, wollte ich teilnehmen. Der Gedanke ist, dass für jede Auffahrt gespendet wird. Alexander Nikolopoulos, der (leider) schnellste griechische Ironman, hat das Ganze ins Leben gerufen und organisiert – als Ex-Krebs-Erkrankter ist dies eine Herzenssache. Als jemand, der einen großen Teil der Familie durch Krebs verloren hat, für mich auch.

    Samstag gegen 10 Uhr soll es losgehen und ich bin pünktlich vor Ort. Alle um mich herum sind bestens vorbereitet mit Essen, Getränken, Camping-Zeugs, Stühlen, Schlafsäcken und Autos. Ich habe eine Bifi-Roll, eine Cherry-Coke, 10 Gels, leider 0 Liter Rotwein und gute Laune. Was kann schon schiefgehen?

    Die ersten schauen den schäbigen Triathleten schon mitleidig an („Radfahren können die ja auch nicht“) und reagieren eher ausweichend auf meine Frage, wie oft sie denn fahren wollen. Ich plane eigentlich 5 x hochzufahren, aber kündige durch eine mein Leben bestimmende, fehlerhafte Gehirn-Mund-Verbindung überall 10x an.

    Den ersten Aufstieg in Begleitung eines Fernsehsenders machen wir gemeinsam und ich freue mich, locker mithalten zu können. Zu mindestens bis ich mich umdrehe und alle in einer Tour-De-France-artigen Zeitfahrposition runterballern und ich niemand mehr sehe. Ist das vielleicht die deutsche Zeitfahrmannschaft? Die sind ja alle bei der Tour schon rausgeflogen, vielleicht sind die heute hier! Egal, ich krieche runter und wieder hoch. Aufstieg 2. 3. 4. 5. Verpflegung bekomme ich immer beim Feldberg-Kiosk. Die Kombination aus Chili-Würstchen und Cola erweist sich als ein Festmahl und unten gibt es immer Schokokuchen-Nachtisch.

    Ich lese zwischendurch die Nachrichten in einer der ausufernden WhatsApp-Gruppen und freue mich sehr, dass die Leute für meine Aufstiege spenden. Marisa hat den Geldregen eröffnet mit 10 € pro Aufstieg, viele andere folgen und dann kommt auch noch Ralf Neubert daher und kündigt an, dass er ab der 10ten Runde 50 € zahlt!

    Nach dem 7ten Aufstieg gibt es eine kleine Pause mit echter Verpflegung und Besuch von motivierenden Freunden. Ich denke so langsam, dass ich heimgehen könnte und die restlichen 3 einfach morgen früh mache, aber es sind inzwischen locker 50 €, die ich pro Runde „einbringe“ und ich fühle mich genötigt und motiviert weiter zu fahren. Die Nachrichten sagen das gleiche, auch wenn ich mich frage, ob die Bilder aus dem Pool und mit kühlem Bier mich wirklich motivieren 

    Es wird dunkel und wir fahren gemeinsam im Dämmerlicht hoch. Ein wunderbarer, friedlicher Aufstieg. Wir sind oben und es ist so dunkel, dass wir nun Licht brauchen. Alle schalten ihre Lichter ein: WOOM es wird taghell. Ich schalte mein Licht ein und WOOM es sieht aus als ob jemand vom Sperrmüll die Kühlschrank-Lampe geklaut hat; ich kann kaum mein Vorderrad sehen. Ich drehe mich um und will Witze machen, aber alle sind schon in einem gleißenden Lichtball verschwunden – vermutlich sieht man sie vom Mond. Ich fahre mehr nach Gefühl hinterher und denke an den alten Flieger-Spruch „Runter kommt man ja immer“.

    Ein Dank nochmal an die anderen, die mich mit besserem Lichtern ausgestattet haben, für die Verpflegung, den Kaffee und das Wasser. Ich finde inzwischen Spaß daran, im Dunkel hoch und runter zu fahren und lese immer die Nachrichten („Mach uns arm“). Leider wird mir in Runde 9 das Singen in der Gruppe verboten, aber ich vermute, dass sie mein engelsgleicher Gesang einfach zu sehr abgelenkt hat. Verständlich.

    Um 1 Uhr ist es geschafft. Ich habe 10 Aufstiege und nur die beiden Überdamen liegen vor mir. Alle meine Ziele wurden erreicht. Eigentlich will ich jetzt heim, aber tatsächlich habe ich a) kein Licht und b) fährt die Bahn nicht mehr und c) SCHOTTER! Ab jetzt regnet es Geld! Über 100 € pro Auffahrt. Also rein mit dem Kaffee. Die nächsten Runden haben wir ein Auto, das uns begleitet. Mein Vorschlag in Runde 12, dass wir uns Bier und Pizza besorgen und einfach das Auto mit den GPS-Geräten rauf und runter fahren lassen, wird allgemein ignoriert. Um 4:09 habe ich 300 km hinter mir, manche sind noch wach und feiern.

    Ich setze mich nur kurz hin und …. eingeschlafen. Leider ist es bitterkalt und ich zittere als ich aufstehe. Wechselklamotten wären eine tolle Idee gewesen. So habe ich keine Option und springe aufs Rad, in der Hoffnung, dass mir warm wird beim 13ten Aufstieg. Es ist wieder hell und ich schicke ein „Ich werde euch ausnehmen“ Video an meine Freunde, die sogleich reagieren und sich freuen zu spenden. Ein Motivationsschub setzt ein und ich spiele Rocky-Musik vom Handy beim Aufstieg. Runter. Kaffee. Und wieder hoch. Rocky. 14. Ich versuche mich zu erinnern, ob es normal ist, dass man seinen Unterleib nicht spürt, aber am Ende zählt nur das Treten. Mehr Nachrichten. Mehr Spenden. Einmal muss ich noch, den letzten Aufstieg machen wir gemeinsam.

    Die 15te Runde. Der Feldberg fühlt sich jetzt nach 380km wie ein echter Berg an. Ich versuche vergeblich nicht zu schwächlich auszusehen neben Julia und Kati. Die beiden Damen sind brutale 18x hoch und werden auch vom Fernsehen gefeiert. Immerhin werde ich bester Mann 🙂

    Ich rechne hoch, dass unser Eintracht-Team über 2000 € eingebracht hat und bin ein wenig stolz. Auf das Geld. Darauf, dass wir uns gegenseitig helfen und eine gute Sache immer unterstützen. Dass der Funke übergesprungen ist und wir im nächsten Jahr ein größeres Team hinstellen und dutzende mitmachen wollen.

    Und ja, ich muss natürlich 16x hoch 🙂

    Alexandros Tamtelen / 26.07.18

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Beginn:
21. Juli
Ende:
8. August
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Alexander Nikolopoulos
E-Mail:
24stunden@nikolopoulos.de
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